Editorial aus unserer Zeitung "Brücke"

In diesem Jahr gibt es bereits viele und rege Kontakte zwischen der Reconciliação und ihren Freunden, Gönnern, Spendern und Helfern:
P. Steckel aus Essen kam im März zu uns für 2 Wochen nicht nur mit vollen Taschen, sondern auch mit regen Händen, und brachte den Jugendlichen etlich handwerkliche Tätigkeiten bei. Anfang Juni besuchten uns die Freunde der Japanisch-Evangelisch-Lutherischen Vereinigung, Dr. Lowell und Fumie Furukawa, um zukünftige Projekte zu planen. Ebenfalls im Juni gab es zwei Treffen an wichtigen Standorten in Deutschland, in Bad Harzburg und Nordwalde bei Münster, an denen viele unserer deutschen Freunde und Gönner teilnahmen. Wir berichteten über die neuesten Entwicklungen in der Reconciliação und besprachen mit ihnen viele gemeinsame Punkte. Dabei wurde auch die nächste Reise unserer "Artemanha" nach Deutschland für das 2. Halbjahr 2006 festgelegt.

Leider konnte niemand aus dem ebenfalls wichtigen Standort Blaichach teilnehmen. Das Ehepaar Bunk, welches dort ein wichtiges Spendenzentrum ins Leben gerufen hat und uns seit langer Zeit unterstützt, kam für eine Woche im August zu Besuch und konnte so die Reconciliação nach vielen Jahren wieder persönlich besichtigen. Zur gleichen Zeit kam auch eine Gruppe von 40 Schülern aus verschiedenen Teilen Deutschlands, ein vom Colégio Porto Seguro jährlich organisierter Austausch. Zwei weitere Familien aus Ulm und Salzgitter besuchten uns ebenfalls noch im August. Und im September kommen 4 neue Volontäre, Micaela und Andreas, Teresa und Moritz, von denen letztere über den Kirchlichen Entwicklungsdienst bei uns ihren einjährigen Zivil-Ersatzdienst leisten werden. Was bedeutet das alles für den Vorstand der Reconciliação? Wir freuen uns, dass die Reconciliação soviel Anklang findet, und dass die in letzter Zeit erzielten Leistungen anerkannt werden, Leistungen, die wir nur dank der erhaltenen Spenden erzielen konnten. Aber das bedeutet auch, dass mit diesem Ansporn wir mittels neuer Ideen und Projekte, und auch durch Motivierung und Schulung der Mitarbeiter immer besser werden müssen!

So steht die Erhöhung der Anzahl Kleinkinder vor der Tür und wartet nur noch auf die städtische Genehmigung. Über die Erweiterung der Zahnbehandlung müssen wir uns Gedanken machen, desgleichen, wie man den Erwachsenen durch handwerkliche Tätigkeiten - außer dem Besticken von Sandalen - ein Handgeld zukommenlassen kann. Die Holzbearbeitung muss den größeren Kindern zugänglicher gemacht werden, der vorberufliche Unterricht der 14/15-jährigen bedarf noch der Erweiterung, die Hauptküche benötigt eine Erneuerung und die Bücherei muss vergrössert werden und braucht damit einen neuen Raum. Die "Artemanha" muss sich für die Reise vorbereiten…

Das sind die nächsten Schritte, die wir gemeinsam mit Ihrer Hilfe realisieren wollen!

Ulrich Schwair, Vorstandsmitglied der Reconciliação

Zurück
Home © 2004 Programa Comunitário da Reconciliação - Alle Rechte vorbehalten - Kontakt: recmenor@sti.com.br